Archiv vom Juli, 2011:
Weißenau/Oberschwaben Kath. Pfarrkirche St. Peter & Paul
Katholische Pfarrkirche St. Peter & Paul — ehemalige Prämonstratenser-Klosterkirche — in Weißenau/Oberschwaben – Württemberg, Deutschland. Vorläuten mit der großen Dreifaltigkeitsglocke von 1753, zur Vorabendmesse zum Hochfest des Heiligen Geistes — am Pfingstsamstag 2011. Die große Dreifaltigkeits-Glocke: (Sie befindet sich -zusammen mit der Wetterglocke von 1699 – im Nordturm und läutet noch immer am originalen Holzjoch!). Unter Abt Anton Unold I. (1724 — 1765) wurde 1752 mit dem Glockengießer Johann Melchior Ernst in Memmingen, der Vertrag zum Guss der großen Dreifaltigkeitsglocke geschlossen; doch der Guss in der Memminger Gießhütte misslang. Auch drei weitere Versuche in der Gussgrube im nahe gelegenen Mariatal schlugen fehl! (Aus diesem Guss stammen jedoch 2 kleinere Glocken, die noch heute existieren) Daraufhin wandte man sich an den jüngeren Bruder von Johann Melchior Ernst, den Glockengießermeister Peter Ernst II. in Lindau. Am 14. November 1753 goss Peter Ernst II. diese Dreifaltigkeitsglocke mit dem Schlagton A0 und schuf mit ihr auf Anhieb ein klangliches Meisterwerk. Unter der Anteilnahme vieler Zuschauer, wurde sie am 14. Dezember 1753 in Weißenau geweiht und aufgehängt. Mit ihrem Gewicht von 5 Tonnen, einem Durchmesser von 201 cm, einer Höhe von 165 cm und der steilen, nahezu senkrechten Flanke und dieser sehr schweren Rippe, hat sie durchaus „gotische Anklänge!” Für den Guss dieser Dreifaltigkeitsglocke bekam Peter Ernst II. 6003 Gulden; die …
Kabbesitzung im Schubbe, Teil 5: Jonas als TMHT
Das alljährliche Highlight der Session stellt die Kabbesitzung im “de Schubbe” dar. Hier kulminieren Frohsinn, Heiterkeit und Kreativität, aber auch kritisch-reflektiertes Denken zu einem Programm, das qualitativ weit und breit seines Gleichen sucht. In diesem Jahr gelang es den jungen Karnevalisten gar, das Niveau nochmals zu heben. Teil 5 der Sitzung vom 01.02.2008 zeigt ein Novum in der Geschichte der Veranstaltung. Erstmals gibt es nämlich auch eine Tanzvorführung zu bewundern: Jonas lässt in unnachahmlicher Weise die altbekannten Teenage Mutant Hero TURTLES zu neuem Leben erwachen. PS: Habe das Video extra gedreht, allerdings stimmen jetzt die Seitenverhältnisse nicht mehr und es sieht “gequetscht” aus (das Bild, nicht Jonas’ Schritt). Werde bei Gelegenheit versuchen, dies zu korrigieren.
Video Bewertung: 0 / 5

Enjoy the complete 1st mov. of the summer, too: www.youtube.com _ Hear and feel raindrops and clanking ice in the winter _ flash of lightning and thunder in the summer _ in the first and unique transcription of the complete Four Seasons (Antonio Vivaldi) for organ. The natural phenomenons are reflected true to original _ with fascinating timbres.! Regentropfen und klirrendes Eis im Winter _ Blitz und Donner im Sommer _ hören und fühlen.! Originalgetreue Wiedergabe der Naturereignisse auf der Orgel mit faszinierenden Klangfarben.! Erste und bislang einzige vollständige Orgelfassung eines der schönsten Klangbilder des Barock _ von und mit DETLEF STEFFENHAGEN. _ Ein außergewöhnliches Klangerlebnis.! Enjoy further exceeding adaptions by DETLEF STEFFENHAGEN: Playlist: www.youtube.com Antonio Vivaldi _ Klangsinn & Experimentierlust _ Infos: www.orgel-information.de . weitere Infos: www.detlef-steffenhagen.de _ info-d [dot] s [dot] konzerterlebnis [at] gmx [dot] de http _ www.orgelkalender.de — Solist Steffenhagen, Detlef www.bitburg24.de — Mediathek — Suche Detlef Steffenhagen. Mit ihrem riesigen Tonumfang und den enorm zahlreichen Möglichkeiten von Klangfarben kann die Orgel durchaus ein ganzes Orchester ersetzen und ist somit bestens geeignet, auch ‘weltliche’ Werke auf ihr zu interpretieren. Auf die Idee, Vivaldis ‘Vier Jahreszeiten’ für Orgel zu transkribieren, kam der Organist DETLEF STEFFENHAGEN durch seine Beschäftigung mit Bachs Orgel-Bearbeitungen Vivaldischer …
Video Bewertung: 4 / 5
Die Leiden des jungen Werthers

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS Johann Wolfgang Goethe Premiere am 29. September 2006 im Maxim Gorki Theater Berlin Eingeladen zum Theatertreffen 2007 Werther will weg, immer nur weg. Er flieht vor den Konventionen der Gesellschaft, den Erwartungen seiner Familie und vor der Verantwortung. Dem Wunsch seiner Mutter nach beruflichen Aktivitäten, setzt Werther eine ziellose Rastlosigkeit entgegen. Mit unüberwindlichem Abstand und tiefem Zynismus beobachtet er die Geschäftigkeit der Menschen und ist dabei immer auf der Suche nach sich selbst. Tief in seinem Innern aber spürt er eine Leere. Lotte soll diese Lücke füllen, denn allein bei Lotte fühlt er die “Ruhe der Seele”. Dass Lotte mit Albert so gut wie verlobt ist, spielt dabei keine Rolle. Werthers Fluchtinstinkt wandelt sich zu einer unbedingten Hingabe. Bis Alberts Anwesenheit Werthers Traum von Erfüllung zerstört. Werther stürzt sich in sinnlose Tätigkeiten und verzweifelt einmal mehr an sich und an der Zeit. Für Lotte und Albert bleibt der Weg in die bürgerliche Konvention, doch die “romantische Liebe” Werthers wird immer zwischen ihnen stehen. Jan Bosse hat gemeinsam mit Andrea Koschwitz aus dem berühmtem Briefroman von 1774 eine eigene Theaterfassung gemacht, die, sich ganz auf Goethes Sprache verlassend, die Modernität des klassischen Textes neu erleben lässt. Annäherung und Distanz, Unterhaltungswut und Besinnungslosigkeit in einer Gesellschaft ohne Werte und Halt kulminieren im Egoismus und der Selbstzerstörung …
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